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Sieg Havelhammer Triathlon

Yes Sieg auf Ansage, so macht das Spaß!

Eigentlich bin ich mal wieder voll im Lernstress, aber den Havelhammer Triathlon wollte ich unbedingt mitmachen. Letztes Jahr war das mein Wiedereinstieg in die Triathlonwelt, mit einem 11. Platz nach längerer Auszeit.

Das Schwimmen: 1,5km in einem Seitenarm er Havel und die letzten Meter dann mit der Strömung zum Ufer. Lief ganz gut, so um die 22 Minuten. Als ich am Rad stand sagte der Sprecher, das wir gerade mal 22 Minuten Rennzeit rum haben.

Dann ging es los auf die 44km lange Radstrecke, welche mit 2 Runden á 22km zu absolvieren war. In der ersten Runde bin ich von Platz 10 auf 2 vorgefahren und bei Kilometer 30 hab ich die Führung übernommen. In T2 kam ich auch als “first off the bike” an. Mit einem 3:50 er Schnitt bin ich dann die 10km zu Ende gelaufen.

 

Am Ende: Schnellste Radzeit, gute Schwimmzeit, geiles Event und ich hoffe nächstes Jahr gibt es wieder Leuchttürme als Pokal :)

p.S. Auch einen riesen Dank an meine Ma, die mal wieder geniale Bilder gemacht hat und meine beste Betreuerin ist!! :)

 

bis dahin Flo

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Mein erster Sprinttri – Liga Nord

Am vergangenen Wochenende hab ich meinen kürzesten Triathlon ever gemacht! Meine ersten 3 Tri’s waren Mitteldistanzen und dann kam schon die Langdistanz. An kürzere Sachen hab ich nie gedacht. Aber jetzt war es endlich mal soweit und ich muss sagen, es bockt sich schon und vorallem wenn man als Team startet :) Da konnte ich gleich mal das Teaminterne Duell gewinnen.

750m Schwimmen waren Anfangs eine viel größere Schlägerei als beim Ironman, aber ich bin recht gut durchgekommen und bin Anfang der 2 Gruppe aus dem Wasser gekommen. Beim Wechsel hab ich etwas Zeit liegen lassen, da ich viel zu vorsichtig den Neo ausziehe..

Auf dem Rad wurde gut losgeballert und ich hab mich gewundert warum ich überholt werde. Mein SRM war leider ausgefallen und so hab ich keine Watt gesehen, aber gefühl waren es 350. Bis ich festgestellt hab  das meine Hinterradebremse an der Scheibe schleift. Das habe ich dann korrigieren können und dann ging es ab. Bis nach ganz Vorne hab ich es nicht mehr geschafft, da sind 20km zu kurz und ich hab zu viel Zeit mit der Scheibe verloren. Aber unter die ersten 20 bin ich gefahren.

Die 5km gingen durch Waldwege mit einem leichten Anstieg in der Mitte. Vollgas los und mit ca. 90 Sekunden auf die Spitze war das ok. Bergab wurde ich überholt und bergauf hab ich dann doppelt zurücküberholt, allerdings etwas zu sehr, sodass ich dann erstmal etwas rausnehmen musste. Egal am Ende eine 1:02:30 und der 21. Platz in der Liga Nord ist als Einstand okay. Jetzt gehts aber voll weiter mit der Ironmanvorbereitung. Also wieder lange harte Einheiten. Freu mich auf September und auch auf die 3 Olympischen Distanzen, die jetzt noch in der Vorbereitung auf dem Weg liegen.

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2. Platz Werbellinsee Triathlon

Wie sagt man so schön? Das Leben ist eine Achterbahn! Und verdammt das ist wohl wirklich wahr. Nach Heilbronn ging es mir ertmal alles andere als gut, das erste DNF saß sehr tief und ich brauchte ein paar Tage, um d8ies zu verkraften. Zum Glück stellte sich heraus, das mir mein Sturz in T2 keine längerfristige Verletzung zuführt und ich weitertrainieren kann. Also entschloss ich mich bei der Olympischen Distanz (bei Berlin am Werbellinsee) teilzunehmen.

Einige meiner Freunde meinten vorher schon: “Brutaler Kurs” oder “Das ist die ärteste Olympische Distanz, die ich kenne!”. Nun… war schon nicht ohne!

Das Schwimmen war durch die Wellen recht unübersichtlich für mich und so verlor ich recht schnell den Kontakt zu Seifert und musste mir meinen eigenen Weg suchen. An der Spitze des Hauptfeldes hatte ich nun eine eher schlechte Position und musste den Weg selber herausfinden. Das machte ich so “gut” das sich das Feld hinter mir entschloss den besseren Weg zu wählen. So hatte ich am Ende 1850 Meter auf der Uhr und das auf einem 1500m Kurs.

Okay ab aufs Rad. Da ging erstmal nicht viel, aber dann ging der Kopf an und meinte: Junge jetzt mach was, letzte Woche war einmalig!!! Und dann bin ich mit 300 Watt losgestiefelt, um wieder etwas Boden gut zu machen. Das funktionierte auch ganz gut und so ging es nach 44 recht windigen Kilometern auf die Laufpiste.

Junge, Junge, Junge war das ein Profil!! Es ging halt über Waldwege, was ja ganz angenehm ist, aber dieser war dann durch sämtliche Rampen der Umgebung gespickt. Ein echter Horror, wenn man mehr als 0,5% Körperfett hat 😀 Aber irgendwie ging es dann auch und im Ziel wartete schon mein Namensvetter auf mich und wir konnten uns erstmal erzählen, wie hart der Kurs doch war.

Alles in allem genau das was ich nach Heilbronn gebraucht habe. Der Kopf hat wieder funktioniert und die Beine auch -> So muss das! Und damit ist meine Junitour abgeschlossen. Jetzt muss ich erstmal wieder für die Uni ranklotzen, bevor in 2 Wochen ein Ligarennen ansteht oder evtl ein 4km Oderschwimmen. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Flo

 

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Laufprofil: sieht nur harmlos aus 😀 Screenshot 2016-06-27 12.41.59IMG_2616IMG_2677

 

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Heilbronn DM Mitteldistanz – Tri/Duathlon

Hi Leute,

Heilbronn war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem Start in Kraichgau bei dem ich mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, ging es die Woche darauf noch ein paar Tage so weiter und am Wochenende hatte ich leichte Anzeichen einer Erkältung, was ich aber einfach auf das harte Training der Wochen zuvor mit der anschließenden Ruhephase nach dem Rennen schob.

Also fühlte ich mich mental bereit Hartgas beim Duathlon zu geben, welcher wegen der schlechten Wasserverhältnisse anstatt des Tri’s ausgetragen wurde. Der Duathlon ging auch stark los und ich konnte Vollgas reingehen, allerdings haben die Experten Andi Dreitz und Co das Tempo so brutal hochgehalten, das ich stark über meinem Renntempo rennen und fahren musste, um nicht ganz weg vom Fenster zu sein. Und so hab ich mir quasi  in den ersten beiden Rennstunden selber das Leben genommen. Danach hab ich versucht Schadenbegrenzung zu betreiben und hab für einen guten Lauf, auf dem Rad an Tempo rausgenommen.

In der Wechselzone ist dann zum Supergau gekommen. Ich bin über eine, mit Teppich überlegte, Bordsteinkante so dumm geflogen, das ich mir irgendetwas an meinem rechten Knie getan hab, was zu abartigen Schmerzen führte. So konnte ich nicht annähernd mein Tempo laufen und da es nicht besser wurde, musste ich nach 6km vom Halbmarathon aus dem Rennen gehen, um von der Aktion keine größeren Folgeschäden davon zu tragen. Für mich ist das mein erstes DNF in meiner Laufbahn und es ist verdammt brutal damit klarzukommen. Sicherlich war es die richtige Entscheidung, um nicht wieder in eine längere Laufpause reinzurutschen. Heilbronn war für mich nur eine Vorbereitungsstation für den längeren Saisonaufbau gen Ende September, aber trotzdem sitzt die Enttäuschung sehr tief.

Jetzt gilt es nach vorne zu schauen.

Flo

p.s. Laut unserer Startfotografen war ich Gewinner des “besten Outfits” – akzeptabler Trostpreis :)

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Saisonstart beim Ironman 70.3 Kraichgau

Das erste Rennen der Saison ist ja immer so eine Sache… Nervosität, Ungewissheit und Vorfreude teilen sich da sekundlich das Stimmungsbild in mir. Aber nach recht guten Vorbereitungen und einen recht guten Halbmarathon 2 Wochen vor dem Rennen, war ich recht zuversichtlich. Auch wenn ich schon lange nicht mehr in Freiburg lebe, sehe ich die Gegend als Heimat an und dementsprechend war Kraichgau schon ein Art Ausflug in die alte Heimat. 

Die Woche vor dem Rennen war Chaos pur. Ich wusste nicht ob mein Material rechtzeitig kommt und ob ich evtl mit Trainingslaufrädern oder sogar nackt starten muss. Aber das hat sich in letzter Sekunde alles noch geklärt – zum Glück. Da ich die letzten Wochen einen recht hohen Trainingsumfang gefahren bin, war ich mir nicht sicher wie ich tapern soll. Was hab ich gemacht? Einfach durchtrainiert. Okay ich hab die Woche auf 20 Stunden runtergefahren. Dementsprechend bin ich in Kraichgau aus dem Training raus gestartet und dafür hat es sich ganz gut angefühlt.

Das Schwimmen: Als notorischer Nichtschwimmer, habe ich den Winter hart an mir gearbeitet. Leider konnte ich die 30 Minuten Marke noch nicht knacken, aber für das 2. Freiwasserschwimmen des Jahres war die Zeit (mit verschwimmen) ok.

Das Radlfahren: Die ersten 10k waren flach & das hab ich genutzt und bin mit 300 Watt losmarschiert und bin auf Platz 10 vorgefahren. Danach hab ich es gefühlt ruhiger angehen lassen, aber mein SRM sagt das es trotzdem 290 Watt waren. Den Rest der Radrunde hab ich Speisen und Reisen gemacht um mich für den Lauf vorzubereiten. Dabei bin ich auf Platz 7 vorgefahren und hab viel zu viel Gels gefuttert…

Das Laufen: Eigentlich hatte ich gehofft meinen Turbo durchzuzünden und beim Lauf einen rauszuhauen. Den ersten Kilometer bin ich wie geplant angelaufen, doch dann hab ich schnell gemerkt das meine Magenschranke dicht war und die Gels rauswollten und das sofort. Also hab ich das Tempo gedrosselt, in der Hoffnung so dem Schlimmsten entgegenzuwirken, aber es wurde nicht besser. Nach 1 1/2 Runden dachte ich okay was solls versuchst es nochmal in Schnell, aber das war der entgültige Todesschlag für meinen Magen, sodass er einen Gruß an die Wiese geschickt hat. Danach ging nicht mehr viel und ich bin im lockeren Tempo nach Hause gelaufen.

Also wieder mal was gelernt. Aber unterm Strich ist die 4:32 und der 15. Platz für den Saisonstart okay. Jetzt gehts nach Heilbronn. Die Strecke hab ich mir auf dem Heimweg schonmal angeguckt: schön bergig!
Bis Dahin Flo

Podcast!

Mal wieder eine ganz neue Erfahrung: Ich wurde letzte Woche zum Podcast eingeladen und durfte mal über all das reden, was ich den ganzen Tag so anstelle!

Es ging unter anderem um: Ironman Vorbereitung, Sportschule, Ernährung, Ultramarathon, RaceAcrossAmerica, Muscle Milk Protein Deutschland ,Stefan Kühlberg, Tobias Barkschat, Max Lang Weightlifting

Alles unter: http://www.sebastianwiegmann.de/ep-101-florian-boegge-auch-ohne-abi-auf-den-abschlussball-podcast/

https://player.fm/series/sebastian-wiegmann-podcast/ep-101-florian-bgge-auch-ohne-abi-auf-den-abschlussball

 

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Mein erster Ultramarathon

Nach meiner Verletzung der Patella, musste ich 6 Wochen komplett auf das Laufen verzichten. Dadurch ist meine Form auch dementsprechend in den Keller gegangen. Nachdem mein neuer Physio mich wieder hergerichtet hat und ich das Lauftraining wieder aufnehmen konnte, fragte er mich ob ich nicht spontan Bock hab auf einen Ultramarathon, da er sich auf den 72km Rennsteiglauf vorbereitet. Das war so ca. 3 Wochen nachdem ich wieder einen Fuß vor den anderen setzen konnte. Also sagte ich einfach mal spontan: ja!

Zur der Zeit hab ich natürlich mein Schwimm und Radtraining entsprechend erhöht und hatte mehr Zeit als gewünscht. Diese Zeit nutze ich unter anderem um mir das Buch “Born to run” anzuhören (ja auf dem Rad) und dabei lernte ich eine Menge über das Barfusslaufen und wie man Verletzungen vorbeugt. Ja ich hab die Sache mal wieder zu cool genommen und am Donnerstag ( Samstag war der Ultra) spontan einen Barfuss 10er auf dem Laufband absolviert: Dumm!!!! Ich hab mir durch das heiße Laufband mega die Blutblasen zugezogen und somit war das nicht die optimalste Vorbereitung einen 50km Lauf zu absolvieren, aber was solls.

Samstag ging es dann recht früh los, aber mit nur einer Stunde Anfahrt lässt sich das aushalten. 6:30 Start auf einer 5km Runde. Wir haben uns gesagt: wir laufen zusammen & das ist hier nur Training. So haben wir das auch durchgezogen und die ersten 30km war ich froher Dinge und habe nicht nur Stefan, sondern auch so manch anderen Läufer mit meinen Sprüchen unterhalten. Bei km 20 musste ich allerdings aufgrund zu vieler Stroopwaffeln eine Klopause einlegen. Ab km 30 wurde es wie zu erwarten war etwas härter. Ich hatte nach der Laufpause erst einen 30er absolviert und der war Todeshart! Na gut bis km 40 ging das auch, aber dann wurde es extrem bis km 45. Aber auch alles nur Kopfsache da durchzukommen. Die letzten 5km hat mich das Ziel so gezogen, das ich nochmal unter 20 hätte laufen können, aber wir sind zusammen ins Ziel gechillt. Okay wir haben noch einen Zielsprint gemacht um unter 4:20 Gesamtzeit zu bleiben. Und so habe ich meinen ersten Ultra in 4:19:58 beendet und meine Altersklasse gewonnen. Gesamt 4.

Vorerst bleibe ich bei 21-42km. Aber später so im Alter 50+ ist das bestimmt nochmal eine Sache, die man machen könnte.